[Renzension] Light & Darkness [Laura Kneidl]

Fakten über das Buch:

Verlag: Carlsen im.press
Seitenzahl: 400
ISBN: 978-3-551-30036-2 (Softcover)
Preis: 5,00€ (So war es zumindest im Thalia. Habe auch gesehen, dass man es für 15,99€ und 8,99€ kaufen kann.)
Lesezeitraum: 19/7/16 – 21/7/16


Kurzbeschreibung:

Vampire, Werwölfe, Phönixe. All diese Wesen und noch so viele mehr sind nicht länger unbekannt und leben dank eines genialen Systems friedlich unter den Menschen. Sie werden in die Bevölkerung durch die sogenannten „Delegierten“ eingegliedert. Ein Delegierter erhält ein Wesen vom selben Geschlecht, was am besten zu ihm passt. Dieses Wesen wohnt im selben Haus, besucht die selbe Schule, kurz:  Es wird zu einem normalen Familienmitglied.
Doch bei Light scheint das System einen Fehler gemacht zu haben. Nicht nur, dass ihr Wesen ein junger Mann ist, nein, Dante ist auch noch ein Dämon. Light versucht auch Dante nicht anders zu behandeln, nur was soll sie tun, wenn sich Dante nicht fügen will, und sie nicht weiß, ob sie ihn, oder sich beschützen muss?


Cover:39736896z

Ich liebe dieses Cover. Wirklich, ich finde es passt einfach zu dem Buch, dieses tolle Blau ist echt richtig toll und die Models die für das Cover ausgesucht wurden kann man wirklich mit Dante und Light in Einklang bringen. Es ist jedoch schlicht, wenn man darüber fasst. Keine Einprägungen oder Sonstiges. Aber: Es ist ein Taschenbuch & das braucht es auch ehrlich gesagt nicht. – Und, weil ich das Cover so schön finde, steht es nicht mit dem Buchrücken im Regal, nein, es hat einen Platz neben meiner „Die Bestimmung„-Box erhalten zusammen mit „Das Licht der letzten Tage„. Durchaus ein gelungenes Cover! (Nur den Sinn der Pflanze verstehe ich nicht ganz. Vielleicht kann mir diesen jemanden erklären?)


Handlungsverlauf:

Die Geschichte beginnt damit, dass wir einen kleinen Einblick in Lights Alltag erhalten und die Personen kennenlernen, die ihr Umfeld bilden. Nicht viele Seiten später erhält Light dann ihr Wesen; Dante. Schon von Anfang an merkt man, dass Dante der typische Dämon ist. An ihm ist nichts gut, er will einfach nur seinen Spaß haben und ihm ist egal, was andere von ihm denken. Gefühle scheint er nicht zu kennen. (Muss wohl so ein Menschending sein.)
Und da Dante so viel Spaß und Aufregung braucht, und Light das nicht einsieht, weil sie nur das Gute in jedem sieht, schließen die beide eine Wette ab.

Dantes Mundwinkel zucken. „Die Wette läuft zehn Tage. Wenn ich es bis dahin schaffe, dich zu brechen, wirst du aufhören, meine Delegierte zu sein. Du wirst mich zu nichts mehr zwingen. Ich bekomme die volle Freiheit.“

Ja und wenn nicht, dann bleibt Dante bei Light und ist ein braver kleiner Dämon.
Wie das ausgeht, kann ich euch leider nicht verraten.

Doch es geht nicht nur darum. Beim lesen werden wir aufmerksam darauf gemacht, dass es Widerstandsgruppen gegen das System gibt. Eine Gruppe richtet sich gegen die Paranormalen Mitbürger und die andere gegen die Menschen. Grundidee ist aber immer der Sturz des Systems. An sich gar nicht so schlecht, und meiner Meinung nach auch gut ausgearbeitet.

Schnell wird aber klar, dass das Zusammenleben mit einem Dämon alles andere als einfach ist. Man könnte es sogar als gefährlich bezeichnen. Sich von ihm loslösen kommt aber gar nicht in Frage. Erst recht nicht, wenn sich langsam Gefühle zwischen dem Delegierten und Paranormalen Bürger anbahnen die gar nicht sein dürfen…


Schreibstil, Charaktere, etc.

Laura Kneidls Schreibstil ist sehr angenehm. Ein Grund warum ich dieses Buch so schnell lesen konnte. An sich ist er simpel und beschreibt wirklich nur die Dinge, die auch interessieren. Das heißt, sie beschreibt nicht jedes einzelne Blatt sondern fokusiert sich darauf was wichtig ist. Auf keinen Fall ist das schlecht, zumindest war es das für mich nicht, denn ich konnte mir trotzdem alles sehr gut vorstellen. Es war wie ein kleiner Film in meinem Kopf, und das liebe ich ja an Büchern.

In Light konnte ich mich teils schon gut hineinversetzen. Teils. Manchmal war ich über ihr Handeln etwas verwirrt und hätte gerne mehr Einblick in ihre Gefühlswelt bekommen, aber das Selbe hätte ich mir auch von Dante gewünscht. Aber ich denke, dass muss man sich dann zusammen reimen. Eine tiefe, innige Beziehung konnte ich zu ihnen nicht aufbauen, aber ich mochte sie beide.

Light ist schlicht und will gut sein, sie ist ehrgeizig und hält sich an die Regeln. Das System befindet sie als richtig und gut. Es hat keine Fehler und das was die Leute von Oben entscheiden ist dem Wohl aller gewidmet. Sie liebt ihre Familie und ihre Freunde, nie würde sie ihnen etwas Schlimmes wünschen.

Dante ist dieser typische Badboy, nur nicht so schwach. Er steht zu seinem Wort und zieht durch, was er einmal angefangen hat. Menschen haben für ihn so gut wie keinen Wert, sie sind nur zur Belustigung für ihn da. Er ist selten und besonders, sie nicht. Dante hasst das System von ganzem Herzen und würde am liebsten einfach nur aus Lights Alltag ausbrechen.

Beide machen Veränderungen durch.

Die Nebencharaktere fande ich auch gut ausgearbeitet und keiner war wie der Andere. Ich mochte sie eigentlich fast alle, bis auf Lights Vater und ihre Mutter manchmal. Ach eigentlich mochte ich jeden manchmal nicht, und dann doch wieder und ja. Es war ein bisschen ein hin und her aber letzendlich haben sie die Geschichte gut ergänzt und auch ihren Teil zur Handlung beigetragen.


Fazit:

Durchaus ein gelungens Buch was ich sehr schnell lesen konnte. Es hat mir Spaß gemacht, ich musste sogar ab und zu lachen und grinsen sowieso. Ich finde, Laura Kneidl unterhält mit Light & Darkness sehr gut, nur hat jedes Buch auch mal seine Schwächen. Hier erschienen mir manche, naja, „Kampfszenen“, suspekt und einige Veränderungen bei Dante haben mich sehr überrascht und kamen so plötzlich, dass ich sie mir manchmal nicht erklären konnte.

Alles in allem erhalten Light und Dante von mir 4 Sterne für eine gute, in sich abgeschlossene, Geschichte.

Einen Folgeband wünsche ich mir nicht unbedingt, da meiner Meinung nach alles gesagt und getan ist.


Anmerkungen:

Was ich auch immer ganz cool fande, waren die Artikel aus dem Gesetzbuch für Delegierte und ihre Paranormalen Bürger die am Anfang von jedem Kapitel standen. Sie hatten auch immer etwas mit dem Inhalt zu tun und erklärten das System, was diese Welt, in der Light & Dante leben, umspannt. Das hat mir immer ganz gut gefallen und ich kann es teils auch verstehen.

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