[Rezension] Kolibriküsse [Barbara Schinko]

Fakten über das Buch:

Verlag: carlsen / im.press
Seitenzahl: 242
ISBN: 978-3-646-60245-6
Preis: 3,99€
Lesezeitraum:  06/09/16 – 16/09/16


Kurzbeschreibung:

**Ein romantischer Sommer in der sengenden Hitze Indianas**

Weil ihre Mutter mal wieder auf einem Selbstfindungstrip ist, muss Kenzie für die letzten beiden Schuljahre zu ihrer Schwester ziehen. Das einzig Gute daran: die Autopanne kurz vor dem Ziel, die Kenzie in der sengenden Hitze Indianas eine Begegnung mit dem attraktiven Josh beschert. Kenzie verliebt sich Hals über Kopf in den heißen Farmboy mit den zerzausten Haaren und den kolibrigrünen Augen. Doch obwohl Josh ihre Gefühle scheinbar erwidert, weicht er ihren Flirtversuchen immer wieder aus. Als Kenzie sein Verhalten verstehen will, stößt sie auf ein gefährliches Geheimnis, das plötzlich ein ganz anderes Licht auf Josh wirft…  (Quelle: Carlsen)


Cover:kolibriksse

An sich muss ich sagen, dass mir das Cover wirklich gefällt, so wie bei den meisten im.press Büchern. Jedoch kann ich  bei diesem Exemplar keine sonderlich große Kreativität erkennen oder sonstigen Aufwand. Aber es passt zum Buch, nur die Charaktere habe ich mir persönlich nicht so vorgestellt. Das ist ja jedem Selbst  überlassen. Schön ist es trotzdem für mich 🙂


Die Handlung

…konnte mich nicht wirklich überzeugen. Wer mit mir auf Goodreads befreundet ist, wird bei meinen Status Updates gesehen haben, was ich von der Handlung hielt. Dort betiltete ich sie mehrfach als flach. Denn nicht anderes ist sie auch.
Schon aus der Kurzbeschreibung geht ja hervor, dass es sich um Kenzie und Josh dreht und natürlich eine Beziehung zwischen diesen beiden entsteht die durch ein „großes, böses Geheimnis“ überschattet wird. Ehm, ja.
Ich hatte nicht viel erwartet. Das Einzige was ich wollte war: ein Buch schön zum weglesen und mal leicht für zwischendurch. Da sollte ich mich ja nicht über dieses flach-sein aufregen. Aber… Wenn ich ein Buch lese, dann soll es mir schließlich auch gefallen.
Wie ihr seht, habe ich zehn Tage gebraucht um Kolibriküsse zu beenden. Und bei 242 Seiten macht das 24,2 Seiten pro Tag. Jedoch hatte ich mittendrin auch mal pausiert und etwas anderes gelesen.
Der Plot plätschert vor sich hin, ohne, dass ich überhaupt Lust hatte, zu erfahren, was mit Kenzie und Josh passiert. Vielleicht bin ich nicht die Zielgruppe für dieses Buch?
Keine Spannung, kein Vorankommen. Dazu kommt noch das unsere liebe Protagonistin ein Stalkerproblem zu haben scheint und nicht versteht, dass man nicht einfach in anderer Leute Häuser eindringen darf.


Die Charaktere

Zu denen gibt es eigentlich gar nicht viel zu erzählen, weil ich einfach nicht viel erfahren habe.
An sich weiß man schon einiges über sie, aber das war schlussendlich nichts wirklich relevantes. Ich hatte das Gefühl, als würde die Autorin hier einfach eine Tiefe erzeugen wollen, die gar nicht da ist. Das merkt man leider auch sehr schnell.
Kenzie war für mich einfach ein sehr naives Mädchen das nur einem Typen hinterher rennt und der es egal ist wie sie sich anderen gegenüber verhält. Hilfe scheint sie nur von ihm an zunehmen. Sie hat eine große Schwester die sich wirklich nur um sie sorgt. Kenzie  ist rücksichtslos und interessiert sich nur für sich.
Josh war einfach irgendein, angeblich hübscher, Junge mit dem unsere Protagonistin zusammen kommen soll. Er arbeitet auf einer Farm und hat ein „großes, böses Geheimnis“, welches die Beziehung zu Kenzie erschwert. Josh soll wohl etwas Tiefgang durch seine Vergangenheit bekommen. Den bekommt leider auch er nicht.


Der Schreibstil

…konnte mich leider nicht ergreifen. Er ist geprägt von zu vielen, unnötigen, Ausrufezeichen die mich gestört haben. Besonders ist er auf gar keinen Fall und ich weiß, dass ich besser schreiben kann. Dabei freut es mich jedes Mal, wenn ich von Autoren lese, die ganz anders schreiben wie ich es tun würde oder eben auch einfach besser sind. Der Schreibstil von Schinko ist auf jeden Fall anders, nur eher in negativer Richtung. Nicht alles was anders ist, ist auch automatisch gut. Und dass ich mir irgendwie alles vorstellen konnte, war leider auch nicht der Fall.


Fazit

Leider konnte mich Kolibriküsse in keinster Weiße überzeugen. Ich bedauere dies durchaus, da mir dieses Buch ein bisschen die Leselust genommen hat. Auf Goodreads habe ich der Geschichte rund um Kenzie und Josh 2 Sterne gegeben. Jedoch muss ich dies nun leider ändern, denn es gibt eigentlich gar nichts, was mir wirklich gefallen hat. Dies musste ich beim Schreiben dieser Rezension feststellen.
Kolibriküsse erhält deshalb von mir magere 1,5 Sterne.


Anmerkungen

Dies ist ein Rezensionsexemplar, welches ich über Netgalley vom Verlag Carlsen im.press  erhalten habe. Als Gegenleistung lese ich das erhaltene Buch und veröffentliche eine Rezension darüber. (Read-to-Review Basis.)

Ich habe meine Rezension diesmal wirklich kürzer gehalten als für mich üblich. Deshalb wollte ich fragen: Reicht das so? Muss es länger für euch sein? Lest ihr bei langen Rezensionen nur drüber?
Ich denke so passt es mit der Länge und die Aussagekraft ist dennoch noch da, … oder?
Vielleicht kann ich so mal mehrere Rezensionen schreiben.

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3 Gedanken zu “[Rezension] Kolibriküsse [Barbara Schinko]

  1. Ich finde die Länge vollkommen in Ordnung. Du fasst zusammen, was dich gestört hat und gibst gut wieder, warum es für dich kein Lesehighlight war, ohne zu viel vom Inhalt zu verraten. Ich schreibe mich bei solchen Rantrezis gerne mal in Rage und dadurch kann die Länge auch mal ausarten. Aber trotzdem versuche auch ich nur meine Eindrücke zu schildern, ohne zu viel vom Inhalt vorweg zu nehmen. Bei vielen Rezensenten stört mich, dass sie in ihren ellenlangen Bewertungen den kompletten Inhalt spoilern.

    Das Buch hört sich für mich nach einem weiteren Versuch ein, auf den großen Zug der Massenware im Bereich New Adult aufzuspringen. Er wird auf jeden Fall nicht auf meiner Wunschliste landen. Danke für die Rettung also. 🙂

    Gefällt 1 Person

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