[Rezension] Die Gejagten [Jack Reacher, #18] [Lee Child]

jackreacher18

Fakten über das Buch:

Verlag:  Blanvalet
Seitenzahl: 448
ISBN: 978-3-7645-0542-4
Preis: 19,99€
Lesezeitraum:


Kurzbeschreibung

Jack Reacher betritt den Stützpunkt seiner ehemaligen Einheit bei der Militärpolizei, und ahnt nicht, was ihm bevorsteht. Er ist nach Virginia gereist, um seine Nachfolgerin Major Susan Turner kennenzulernen. Doch wenig später wird klar, was für ein großer Fehler es war, einen Militärstützpunkt zu betreten. Denn wie jeder ehemalige Soldat der USA ist Reacher Reservist. Prompt erhält er seinen Einberufungsbefehl und wird außerdem des Mordes angeklagt und verhaftet. Reacher gelingt die Flucht aus dem Gefängnis, doch seine wichtigste Frage bleibt

zunächst ungeklärt: Wer versucht ihn auf diese Weise kaltzustellen? (Quelle)


Cover

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Also..man muss ja sagen, dass das Cover jetzt nicht das Schönste ist aber auch nicht das Hässlichste. Für mich ist es fast nichtssagend. Dazu muss ich mittlerweile sagen, dass ich die Verbindung zur Geschichte herstellen kann. Also – man kann es schon angucken! 😀


Handlung

Wie könnte es anders sein, bei einer Reihe die nach einem Charakter benannt ist? Es dreht sich alles um ihn und das passt auch sehr gut.
Man wird in die Welt des Militärs geschmissen und das ist zunächst durchaus verwirrend. Ich muss dazu sagen, dass das das erste Jack Reacher Buch ist, welches ich lese.

Die Geschichte ist sehr komplex und ich habe deshalb auch so lange gebraucht um sie zu lesen. Man sollte sich Zeit lassen und nicht mit dem Ziel, es sehr schnell durch zu lesen, an das Buch herangehen. Denn so wird das nämlich ga nichts.
Um die Person Jack Reacher herum gibt es so viele andere und so viele komplizierte Beziehungen und Verstrickungen, dass man das erstmal begreifen muss. Ja, manchmal musste ich es auch einfach weglegen.

Alles was ich zum Inhalt sagen könnte, würde irgendwas für später spoilen. Denn echt alles, wirklich alles, hängt zusammen.
Urgh. Anstrengend.


Schreibstil

Lee  Child hat einen sehr trockenen Schreibstil der daher kommt mit einer Verkomplizierung der Sätze, so dass man selbst viel nachdenken muss um folgen zu können. Ja, dabei können schonmal Kopfschmerzen entstehen.

Dennoch bietet der Schreibstil Childs etwas anderes. Für mich ist er bisher einzigartig, denn ich habe noch nie so etwas gelesen. Demnach gibt es auch keinen anderen Autor mit dem ich ihn gleichsetzen könnte. Das möchte ich auch gar nicht.

Gefühle kommen jedoch nicht sehr gut rüber und alles ist eher sachlich geschrieben. Mit Wiederholungen muss man klarkommen – oder man lässt es eben. Ich glaube zudem auch, dass ich im ganzen Buch nur fünf Ausrufezeichen gezählt habe.


Charaktere

Ich werde jetzt hier nur von dem Namensgeber der Reihe reden.
Leider erhält mab keinen großartigen Einblick in die Gefühlswelt Reachers. Man verlässt sich hierbei auf seine eigenen Mutmaßungen.
Jack Reacher ist stark, animalisch, gewaltätig, intelligent und gut. Er hat einen stark ausgeprägten Gerechtigkeitssinn und irgendwie scheint sich das alles in allem zu widersprechen. Doch es passt. Zu ihm. Er ist einzigartig in seinem Wesen.
Mehr gibt es zu ihm gar nicht zu sagen.


Fazit

Das 18. Jack Reacher Buch erhält von mir gute drei Schlüssel.

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Ich empfehle es nur an Leute die viel Zeit für ein Buch haben und beim Lesen mitdenken wollen. Die Verknüpfen und mitraten wollen.
Für alle anderen, die etwas nicht so komplexes wollen, so wie ich, ist dieses Buch wirklich nichts.
Ich für meinen Teil freue mich jetzt auf den Film und nach 18 Tagen endlich mal etwas anderes ohne Kopfschmerzen zu lesen.


Lebenslauf

Jack Reacher

– Lebenslauf –

Name: Jack Reacher (kein zweiter Vorname)
Geburtsdatum: 29. Oktober
Größe: 1,95 m
Gewicht: 100-110 kg
Konfektionsgröße: Brustumfang: 127 cm Jacken & Mäntel: XXXL tall Beinlänge (innen): 95 cm
Augenfarbe: Blau
Unveränderliche Kennzeichen: Narbe im linken Augenwinkel, Narbe an der Oberlippe
Ausbildung: Schulen auf US-Stützpunkten in Europa und dem Fernen Osten; Militärakademie West Point
Militärdienst: Dreizehn Jahre US-Militärpolizei; erster Kommandeur der 110. Abteilung; nach sechs Jahren vom Major zum Hauptmann degradiert; nach sieben als Major entlassen
Auszeichnungen: Obere Reihe: Silver Star (für besondere Tapferkeit); Defense Superior Service Medal (eine Stufe unter Silver Star); Legion of Merit (Legion der Verdienste)
Mittlere Reihe: Soldier’s Medal (für heldenhaftes Verhalten ohne Feindberührung); Bronze Star (herausragende Leistung im Kampfeinsatz); Purple Heart (Verwundeten- abzeichen) Untere Reihe: »Schrottorden«
Letzte bekannte Anschrift: Keine
Angehörige: Mutter: Josephine Moutier Reacher †, Französin; Vater: Berufsoffizier im U.S. Marine Corps †, in Korea und Vietnam im Einsatz; Bruder: Joe †, US-Militärgeheimdienst, Finanzministerium
Besondere Fähigkeiten: Experte für Handfeuerwaffen; überragende Leistungen mit allen tragbaren Waffen und im Nahkampf
Sprachkenntnisse: Fließend Englisch und Französisch; passabel Spanisch
Was er nicht besitzt: Führerschein; Kreditkarten; staatliche Transferleistungen; Steuererklärungen; unterhalts- berechtigte Angehörige

Copyright: Verlagsgruppe Random House


Anmerkungen

DiesBlanvalet-Logo.svg.png ist ein Rezensionsexemplar, welches ich über das Bloggerportal vom Blanvalet Verlag erhalten habe. Als Gegenleistung lese ich das erhaltene Buch und veröffentliche eine Rezension darüber. (Read-to-Review Basis.)

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