[Rezension] Federherz [#1] [Elisabeth Denis]

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Fakten über das Buch:

Verlag:  Oetinger34
Seitenzahl: 320
ISBN: 978-3-95882-001-2
Preis: 12,99€
Lesezeitraum: 13/11/16 – 14/11/16


Kurzbeschreibung

Irgendetwas geht vor sich und ich bin Teil dessen …

Düstere Tage. Schnee. Schatten zwischen den Bäumen.
Schritte. Wenn ich mich umdrehe, ist nichts zu sehen.
Nur wegen Basil quäle ich mich jeden Tag zum Internat.
Doch es wird immer dunkler, und etwas ist hinter mir her. Ich spüre es.
Genau wie ich weiß, dass ich nicht zufällig auf Hainpforta gelandet bin.

Ein Mädchen zwischen zwei Jungs und zwei Welten: märchenhaft, fantastisch, modern. (Quelle)


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Als ich das Cover gesehen habe dachte ich ehrlich gesagt nur: Wow. Ist das schön. Ich liebe diese warmen Farben auf dem beigen Untergrund und alles mit Federn. Dann noch Mischa in der man schon den Wald und die dahinter liegenden Hügel erkennt, die zwei Federn die ein Herz formen… Ich sag’s mal so: Es steht mit dem Cover vorran in meinem Regal 🙂 Und zum Inhalt des Buches passt es auch noch! ❤


Handlung

Mischas Schule ist abgebrannt. Das ist doch eine Situation, die sich viele wünschen oder gewünscht haben. Jedoch merkt auch sie schnell, dass sie dann nicht einfach frei haben kann und das alles gut ist. Denn nun werden die Schüler des Gymnasiums auf die anderen Schulen in der Stadt und ihrer Umgebung verteilt. Darunter ist überraschenderweiße auf das Eliteinternat Hainpforta, welches mitten im Wald steht und alles was man darüber weiß, weiß man von Gerüchten.

Doch Hainpforta nimmt nur drei Schüler auf. Und Mischa will auf gar keinen Fall von ihrem besten und einzigen Freund Klaas getrennt werden. Wie das Schicksal aber nun mal so ist, wird Mischa ausgelost, dass Internat zu besuchen. Zusammen mit ihr gehen noch zwei andere Schüler aus ihrer Schule, die sie nicht kennt.

Wider Willen macht sich Mischa einige Tage später auf den Weg zum Internat. Dabei geht es nun Mal aber auch durch den Wald vor dem sie ständig gewarnt wird. Den Grund nennt ihr jedoch niemand und bald merkt auch Mischa, dass diese Warnungen nicht unbegründet sind.

Ebenso scheint es auch auf Hainpforta nicht mir rechten Dingen zuzugehen. Alles ist komisch, nicht nur das Gebäude sondern auch die Schüler und Lehrer sind alles andere als normal. Doch das ist Mischa egal, solange sie nur bei dem stillen Jungen Basil sein kann, der ihr Herz schon erobert hat, bevor sie überhaupt richtig miteinander geredet haben. (Das passiert irgendwie alles so aus dem Nichts.)


Schreibstil

Elisabeth Denis‘ Schreibstil ist sehr angenehm und wahrscheinlich auch der Grund dafür, warum ich das Buch innerhalb von zwei Tagen durchgelesen habe. Es lässt sich einfach gut und schnell lesen, was gut ist – besonders für die Altersgruppe (+12) für die dieses Buch schließlich ausgelegt ist. Dahingehend kann ich das Buch schon mal empfehlen. Keine schweren Vokabeln oder besonders schwer zu verstehende Handlungsstränge ermöglichen ein schnelles Vorankommen und Beenden des Buches.


Charaktere

Mischa ist ein Mädchen mit schwarz-blauen Haaren die ihren Vater verloren hat und nur mit ihrer Mutter zusammen in einer kleinen Wohnung wohnt. Sie hat einen eigenwilligen Kleidungsstil und wie erwähnt nur einen Freund, Klaas. Sie ist zufrieden mit ihrem Leben und glücklich.WhatsApp Image 2016-11-17 at 19.jpg

Doch Hainpforta krempelt ihr gemütliches Leben einfach komplett um und wir sehen, wie Mischa wirklich ist.
Meiner Meinung nach ist sie etwas zu naiv, das dachte ich zumindest am Anfang des Buches, aber dieser Eindruck wurde dann netterweise durch einen anderen ersetzt. Denn Mischa ist keines Wegs dumm. Sie denkt nach und versucht zu verstehen, was in ihrer Umwelt eigentlich vor sich geht und was wirklich hinter Basil und Hainpforta steckt. Das gelingt ihr mal mehr mal weniger gut.

Unsere Protagonistin hat sich für meine Verhältnisse aber etwas zu schnell verliebt, sowas passiert doch normalerweiße nicht so schnell? Man sollte zumindest nicht nur nach dem Aussehen gehen und einem Jungen hinterher rennen, der einen sowieso zwei Wochen ignoriert und mit dem man noch kein Wort geredet hat. (Meine Meinung.)


Fazit

Federherz bekommt von mir irgendwas zwischen 3,5 und 4 Schlüsseln. Weil ich dieses Buch so schnell durch hatte und etwas über der Zielgruppe liege, bewerte ich es dementsprechend. (Ich kann zum Beispiel dieses Buch nicht mit Vampire Academy oder so vergleichen.)

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Abzüge gibt es wegen der viel zu schnell entstandenen Liebesgeschichte, die dann aber später doch ganz schön würde und dem minimal vorhersehbaren Plot. Dennoch finde ich, es ist ein guter Auftakt der Dilogie.


Anmerkungen

DiesOetinger34_Logo.jpg ist ein Rezensionsexemplar, welches ich über das vom Oetinger34 Verlag erhalten habe. Als Gegenleistung lese ich das erhaltene Buch und veröffentliche eine Rezension darüber. (Read-to-Review Basis.)

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2 Kommentare zu „[Rezension] Federherz [#1] [Elisabeth Denis]

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