[Rezension] Wen Emma hasste [Secrets #1] [Daniela Pusch]

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Fakten über das Buch:

Verlag:  Oetinger34
Seitenzahl: 240
ISBN: 978-3-95882-061-6
Preis: 9,99€
Lesezeitraum: 15/11/16 – 16/11/16


Kurzbeschreibung

Emma, Kassy und Marie sind allerbeste Freundinnen.
Aber Marie hat ein Geheimnis. Emma lügt. Kassy hat einen gefährlichen Feind.
Bald sind Sommerferien. Danach geht Marie für ein Jahr nach Australien.
Vorher wird es eine rauschende Abschiedsparty geben.
Doch eine der drei wird die Nacht nicht überleben. (Quelle)


Cover

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Irgendwie, ich weiß auch nicht, finde ich diese Cover etwas eigenwillig. Ich habe ja allgemein viele dunkle Cover, nur bei diesem hängt alles an den drei gezeichneten Protagonisten. Aber ehrlich gesagt, ich mag das Cover nicht wirklich. Nur die Einbandart 😀


Handlung

Drei ist einer zu viel.
So viel steht fest. Meine Mum sagt auch immer: Zwei sind okay, da kriegt auch jeder genug Beachtung. Drei geht einfach nicht. Und Vier ist wieder gut, da es dann zwei Zweierteams geben kann. – Versteht ihr, worauf ich hinaus will? Nein? Dann ähm, lest das Buch.

Tatsächlich kann ich hier gar nicht viel erzählen, ohne euch zu spoilern. Wie ihr dem Klappentext ja bereits entnehmen könnt, geht es hier um Emma, Kassy und Marie. Und die letzte Nacht die sie als Dreiergruppe verbringen werden. Denn eine von ihnen wird sterben.

Ab hier folgt ein winziger Spoiler, der euch gar nichts vorwegnehmen wird. I swear.

Emma ist eine von den zwei Freundinnen die überlebt. Nach diesem verhängnisvollen Abend ändert sich ihr Leben drastisch. Wieso ist ihre Freundin gestorben? War es Selbstmord? Und wenn es Selbstmord war, was hat sie dazu getrieben?

Und dann frage ich mich, ob die Gerüchte zu ihr durchgedrungen sind. Die Behauptungen, ihre Tochter habe sich umgebracht. Es ist, als ob in ihren Worten ein unausgesprochener Vorwurf liegt: Hast du es gewusst? Hast du gewusst, dass meine Tochter sich umbringen wollte?

Selbstzweifel plagen sie und Emma weiß nichts mit sich anzufangen, jetzt wo ein Teil ihres Lebens fehlt. Doch Emma gibt nicht kampflos auf. Sie will herausfinden was  passiert ist und was ihre Freundin ihr vorenthalten hat. Das ist sie ihr schuldig.

Meiner Meinung nach geht hierbei Emma etwas drastisch teilweise vor und manchmal scheint sie mir nicht ganz klar bei Verstand zu sein und sie scheint mir eine Person zu sein, die sich sehr schnell beeinflussen lässt. Jedoch kann ich dies teils bei ihrem Umfeld und ihrer Persönlichkeit verstehen.

Emma denkt viel mit. Sie versucht diese eine einzige Nacht, an die sie sich kaum noch erinnern kann, Revue passieren zu lassen, in der Hoffnung diesen einen entscheidenden Hinweis zu finden. Denn ihre andere Freundin, scheint ihr keine große Hilfe zu sein und Emma fragt sich: Verbirgt auch sie etwas vor ihr? Genauso wie Emma es auch tut?


Schreibstil

Daniela Puschs Schreibstil  ist wirklich leicht zu lesen, auch wenn sie uns nicht nur mit kurzen abgehackten Sätzen abspeist. Sie hat meiner Meinung nach, genau das richtige Mittelmaß für diese Altersgruppe gefunden. Keine komplizierten Wörter stören den Lesefluss, so dass man Wen Emma hasste ganz schnell durchlesen kann. Gefühle bringt sie auch sehr gut zum Ausdruck und ihre Charaktere wirken wie echte Menschen und nicht wie Pappaufsteller.


Charaktere

Emma ist definitiv nicht die Schönste, Dünnste und Beste Person auf der Welt. Nein, denn sie hat Ecken und Kanten die ihr gut tun. Sie lassen sie einfach menschlich wirken, auch wenn ich manchmal wirklich denken musste, ihr Verstand habe ausgesetzt. Aber sie hat ihre beste Freundin verloren, das kann man ja dann schon verstehen.
Sie hat auch einen schlimmen Fehler in der Vergangenheit gemacht für den sie sich mehr als alles andere schämt. Das ist auch gut so. Das war echt Scheiße.
Dennoch habe ich Mitleid mit ihr. Ihr Leben läuft echt nicht rund, erst Recht nicht mit so einem Bruder.

Kassy ist cool. Sie ist hübsch und liebt Partys. Ihr Hobby ist Sex und Kaugummikauen. Sie hat schon sehr oft die Schule gewechselt und hat gelernt, sich nicht mehr um die Meinung der anderen zu kümmern. Ihr ist egal, wie sie auf andere wirkt. Am liebsten hängt sie mit älteren Jungs ab und trinkt Alkohol.
Das ist Kassy und viel mehr gibt es nicht zu sagen, außer, dass ich sie niemanden als Freundin wünsche. Bah.

Marie ist intelligent, witzig und begabt. Dazu kommt noch, dass sie ein Model und schon so selbstständig ist, dass sie bald ein Jahr nach Australien gehen wird. Ihre Freundinnen sind ihr wichtiger als alles andere auf der Welt und dabei ist ihr egal, wie sie aussehen. Es geht ihr um das, was in einem Menschen steckt.
Auch wenn ihre Mutter nicht viel Zeit für sie hat, kommt Marie sehr gut klar. Sie wird von allen gemocht, jeder liebt sie. Wie könnte man auch nicht?


Fazit

Wen Emma hasste ist der erste Band einer Trilogie, welche von drei verschiedenen Autorinnen aus den drei verschiedenen Blickwinkeln der Charaktere geschrieben wurde. Da man hier erst ein Mal in die Welt der drei Freundinnen rein finden muss und mir die Spannung etwas zu kurz kam, erhält dieses Buch von mir 3,5 Schlüssel.

35dingens

Ich weiß, dass es nur 240 Seiten hatte, dennoch habe ich mir etwas mehr gewünscht. Aber das tut dem Weiterlesen-wollen auch keinen Abbruch.
Wiedermal habe ich so bewertet, dass es zu der Zielgruppe passt. (Ich denke, dass ich etwas darüber liege. Und wenn nicht, dann waren meine Anforderungen wohl etwas zu hoch 😉 )


Anmerkungen

DiesOetinger34_Logo.jpg ist ein Rezensionsexemplar, welches ich über das vom Oetinger34 Verlag erhalten habe. Als Gegenleistung lese ich das erhaltene Buch und veröffentliche eine Rezension darüber. (Read-to-Review Basis.)

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