[Rezension] Servamp #1 [StrikeTanaka]

servamp1.jpg

Fakten über das Buch

Verlag: Tokyopop
Seitenzahl: 180
ISBN: 978-3-8420-0770-3
Preis: 6,95€
Lesezeitraum:  20/11/1


Kurzbeschreibung

Der gutmütige, tatkräftige Mahiru übernimmt jede Aufgabe und steht immer für seine Freunde ein. Als er eines Tages eine geschwächte Katze auf dem Bürgersteig findet, nimmt er sie bei sich auf, nicht ahnend, dass es sich dabei um einen waschechten Vampir handelt!

Wie es der Zufall will, schließt Mahiru auch gleich noch unabsichtlich einen Vertrag mit dem ungehobelten, faulen Blutsauger. Dies bedeutet nicht nur, dass der Vampir, einer von sieben Servamps, sein Diener wird, ihm nicht mehr von der Seite weicht, sein Blut trinkt und die gemeinsame Wohnung in Unordnung bringt. Mahiru muss sich von nun an auch gegen andere Vampire zur Wehr setzen, die ihn zwischen die Reißzähne kriegen wollen … (Quelle)


Cover

An sich  mag ich das Cover von Servamp ganz gerne, denn bei jedem Band ziert ein anderer Servamp das Cover und diese Abwechslung gefällt mir 🙂  Dazu sieht man gleich die zweite Version des Servamps und man erkannt gleich, was für eine Art Manga das ist – meiner Meinung nach. Die Zeichnungen und die gewählte Pose sind auch durchaus passend.


Inhalt

Meiner Meinung nach, verrät der Klappentext bei diesem Manga schon ziemlich viel, so dass ich nicht weiter ausholen kann ohne euch zu Spoilern. Demnach wird hier diesmal nur meine Meinung zum kompletten Inhalt des Manga zu lesen sein.

Tatsächlich habe ich Servamp schon mal vor einiger Zeit als er erschien von einer Freundin gelesen und das war demnach ein re-read. Eigentlich hatte ich viel mehr erwartet, da ich ihn wirklich besser in Erinnerung hatte, wenn ich ehrlich bin.
Die Dialoge sind zunächst noch etwas gewöhnungsbedürftig und der Plot weißt einige Lücken auf, von denen ich ja hoffe, dass sie im zweiten Band gefüllt werden.

Dieser Manga hier ist voller Action, genau das was ich erwartet habe. Nur bei 180 Seiten kommt da irgendwie kaum etwas anderes und ich hatte auch das Gefühl, dass man von einem Kampf zum nächsten geschleudert wurde.
Wenn wir das jetzt mal ziemlich krass mit Naruto vergleichen, so sehe ich mich gezwungen zu sagen, dass mir hier das Gefühl fehlt und ich keine Tiefe vorfinde.

Jedoch sind einige lustige Elemente vorhanden welche ich ja immer sehr schätze.
Ich wünsche mir, dass die Dialoge besser und der Inhalt in Band 2 tiefer werden.


Zeichnstil

Am Zeichenstil habe ich eigentlich kaum was zu bemägeln, da er ganz gut zu einem Shonen-Manga passt.
Anfangs war ich etwas erschlagen, da die Seiten so überladen gewirkt haben und man die Sprechblasen sehr schlecht zu ordnen konnte und das kann schon mal den Sinn des ganzen stark verzerren was ich sehr schade finde. Später wurde es dann zum Glück besser und der Manga ließ sich leichter und besonders angenehmer lesen.

Hier könnt ihr übrigens in Servamp reinlesen! Einfach auf das Bild klicken 🙂

Servamp-1-660x330.jpg


Charaktere

Grundsätzlich muss ich sagen, dass ich Mahiru einfach nicht mag. Er wiederholt ständig, wie einfach und simpel alles sein muss- das nervte mich sehr. Ich habe es verstanden. Du sollst dieser Typ sein, der alles sganz einfach will. Cool, aber geh mir damit bitte nicht beim Lesen ständig auf die Nerven.
Dann habe ich auch noch das Gefühl, dass er irgendwie dumm ist. Ich konnte kaum eine seiner Handlungen nachvollziehen, geschweige denn ihn verstehen.
Auch er hat natürlich ein schlimmes, schweres Schicksal erlitten. Das ist ja auch ein typisches Klischee bei Manga so wie bei Büchern. Daran habe ich mich mittlerweile gewöhnt, aber deswegen sollte man nicht gleich so naiv wie unser lieber Mahiru werden.

Kuro alias Sleepy Ash, war mir da schon sympatischer. Er ist träge und faul, wie der Name ja schon sagt. Aber er denkt wenigstens mal nach und sagt Mahiru auch die Meinung. Kuro ist auch der Einzige, der den Manga irgendwie lustig macht.
Aber keiner von den beiden hat Tiefe.

Hier mal eine Beispielsituation:
Kuro: Hey Mahiru. Ich weiß ja nicht. Aber da ist so ein mordlustiger Vampir der uns umbringen will. Lass uns lieber gehen, solange wir können.
Mahiru: Nein! Wir können nicht gehen.
Kuro: Doch. Wir können. Komm.
Mahiru: Nein. Ich werde mit ihm reden und dann wird alles wieder gut 🙂

So ein Vollidiot.


Fazit:

Servamp eignet sich meiner Meinung nach nur als Manga für zwischendurch mit einer interessanten Idee, den man durchaus weiter verfolgen will – aber nun mal nicht muss. Man hat einfach nicht den Zwang nach dem ersten weiter lesen zu wollen.

Dennoch denke ich, dass der Manga noch Luft nach oben hat und ich habe Hoffnungen, dass er besser wird.

30dingens

3 Schlüssel von mir für Strike Tanakas Servamp

Advertisements

Ein Gedanke zu “[Rezension] Servamp #1 [StrikeTanaka]

  1. Pingback: [Mangatalk] Servamp #2 [Strike Tanaka] | neylakunta

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s