[Rezension] Der Blackthorn-Code [Kevin Sands]

Fakten über das Buch:

Verlag: Dtv
Seitenzahl: 336
ISBN: 978-3-423-76148-2
Preis: 15,95€
Lesezeitraum:  05/02/17 – 10/02/17


Kurzbeschreibung

»Verrate es niemandem«

Bis zu dieser rätselhaften Warnung war Christopher Rowe eigentlich zufrieden mit seinem Leben als Lehrling des Apothekermeisters und Alchemisten Benedict Blackthorn. Er hatte ein Dach über dem Kopf, sein Meister lehrte ihn nicht nur, wie man Mittel gegen Warzen herstellt, sondern auch wie man verschlüsselte Botschaften knackt und Rätsel löst. Doch das alles ändert sich, als eine Serie mysteriöser Morde London heimsucht. Fast immer sind es Alchemisten, die getötet werden. Christopher spürt, dass sein Meister in Gefahr ist. Ihm bleibt nur wenig Zeit, die Mörder zu enttarnen und hinter ein Geheimnis zu kommen, das so mächtig ist, dass es die Welt zerstören kann … (Quelle)


Cover

9783423761482.jpgDas Cover gefällt mir ehrlich gesagt sehr gut. Das liegt auch daran, dass es so gut zum Inhalt des Buches passt und die Schrift so leicht geprägt ist. Ich liebe das einfach 😀 Das mit der Schlange, die sich um den Erlenmeyerkolben windet findet ich auch so gut, warum sage ich nicht- ich möchte ja nicht spoilern 😉 Und der Junge darin macht das alles natürlich nochmal etwas cooler (besonders für die Zielgruppe)


Handlung

Christopher Rowe ist Waise und hatte  nichts wofür es sich zu Leben lohnte. Zumindest bis es darum ging, eine Ausbildung für ihn zu finden. Die Apothekergilde interessierte sich für ihn und so war es für sie klar, dass er einer von ihnen werden würde. Meister Benedict macht es sich seit dem Tag, an dem er Christopher bei sich aufgenommen hathexagramm_alchemie.png, zur Aufgabe, ihn auszubilden, so dass er irgendwann seinen eigenen Laden führen kann. Dabei geht es ihm nicht ums Geld, es geht ihm darum, seinem Schüler verständlich zu machen, warum es so wichtig ist, Apotheker zu sein. Es geht darum den Menschen zu helfen; aber Gott steht über allem und sie sind nur seine Werkzeuge.
So lernt Christopher nicht nur einen Beruf, nein, er lernt auch noch das Leben auf eine ganze andere Weise kennen. Für  ihn ist Meister Benedict wie ein Vater. Diese Beziehung wurde im Buch auch sehr gut dargestellt und man verstand sie.

rezensionswocheDoch in London ist man in diesen Tagen nicht mehr sicher, denn eine Gruppe von Mördern treibt ihr Unwesen und ist auf der Suche nach einem Geheimnis, welches die ganze Welt verändern kann. Ob diese Veränderung gut oder schlecht wird, hängt dabei von demjenigen ab, dem diese Macht in die Hände fällt.
Da ja hier auch von Morden die Rede ist, sollte man vielleicht vorher mal schauen, wenn man z.B. den Gedanken hat, dieses Buch zu verschenken, ob das nicht zu brutal für manch junge Leute ist. Denn die Beschreibungen reichen schon für ein sehr gutes Bild der Leichen aus.

Auch Christopher bekommt Wind davon und neugierig wie er ist, informiert er sich mit seinem besten Freund Tom darüber und nicht wenige Tage später, steckt er mittendrin in seinen Ermittlungen. Denn die Mörder sind auf ihn aufmerksam geworden und wollen nun auch ihm das Leben nehmen.
Ein Glück hatte Christopher Hinweise von seinem Meister bekommen. Diese allerdings in Form von Codes die er selbst ersteinmal knacken muss, bevor er überhaupt versteht, was sein Meister denn von ihm wollte. Und diese Codes, liebe Leute, waren echt cool. Sie spielen eine Hauptrolle in dem Buch und sind auch sehr verständlich erklärt und aufgelöst. Dabei kam natürlich auch selbst ins Grübbeln. Ich finde, das ist, besonders für die jüngere Generation, ideal. 😉

Doch leider muss Christopher bald einsehen, das Überleben nicht so einfach ist und wie viele Gefahren hinter jeder Ecke lauern können. Der Gedanke an seinen Meister und Rache begleitet ihn auf seinem Weg und er versucht alles, um in zu Ehren und das Geheimnis zu lüften, welches er so gut behütet hat. Was das für ein Geheimnis ist und was das mit den Apothekern zutun hat macht einen als Leser natürlich auch sehr neugierig und so denkt man da auch schon mal selbst mit 🙂 vier-elemente-kabbalahvedanta.net_0.png

Dieses Buch behandelt verschiedene Themen so gut aber auch subtil, das konnte ich gar nicht schlecht finden!
Wie geht man mit dem Tod eines geliebten Menschens um?
Wieso ist Rache gut/schlecht?
Wie sehr muss ich meine Freunde schätzen?
Und noch so vieles mehr. Mir hat die Umsetzung des Ganzen einfach so gut gefallen, dass ich das Buch auch relativ schnell durch hatte. Wobei ich aber sagen muss, dass ich mich gezwungen habe, mich zurück zu halten. Denn ich wollte nicht, dass dieses Buch endet. Es war einfach schön.


Schreibstil

Die Geschichte wird aus der Sichtweise unseres Protagonisten Christopher Rowe erzählt. So haben wir auch einen guten Einblick in seine Gefühlswelt und ich finde auch, dass Kevin Sands alles gut beschreibt. Nicht zu detailiert, so dass es für jüngere Leser schwer wäre, mit zu kommen. Meiner Meinung nach ist das perfekt für die, die keine Kinderbücher aber auch keine Jugendbücher lesen möchten 😉


Charaktere

Christopher ist ein junger Apthokerlehrling. Dabei ist er nicht immer der Gewissenhafteste  denn er macht auch gerne Unsinn mit seinem besten Freund Tom. gebundenes-buch-der-blackthorn-code-das-vermaechtnis-desDennoch hat er eine hohe Aufassungsgabe und ist nicht dumm im Kopf. Das stellt er im Buch auch immer wieder unter Beweis. Das er Schwächen hat steht in keinem Fall aus und so ist er eigentlich ganz normal und man kann sich gut mit ihm indentifzieren.
Warum er wie gehandelt hat kann man ebenfalls verstehen, denn das Buch ist ja aus seiner Sicht geschrieben und so wird der Leser auch nie außen vor gelassen, was ich ich persönlich sehr schön fande.
Christopher ist einfach normal. Und es ist sehr schön, einfach mal von einem normalen Jungen zu lesen 🙂


Fazit

Alles in allem ein sehr gelungenes Buch welches zum Mitdenken anregt und dem ich somit guten Gewissens 4 Schlüssel geben kann. 5 möchte ich nicht geben, da ich einfach schon etwas über dem Alter der Zielgruppe bin und nicht gut einschätzen kann, wie es dieser denn gefällt. Kleine Schwächen gab es immer und ich bin der Meinung, Leichen sollten nicht so genau beschrieben werden. Ich meine, das lesen halt auch 11 Jährige. Die brauchen das noch nicht 😉

40dingens


Anmerkungen

294d0a79cf3c4c56a72e7d53fe5d0c82.logo.KH2X7QB7W7AW6.pngDies ist ein Rezensionsexemplar, welches ich Dtv Verlag erhalten habe. Als Gegenleistung lese ich das erhaltene Buch und veröffentliche eine Rezension darüber. (Read-to-Review Basis.)

neylakunta

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