[Kurz-Rezension] Maybe Not [Colleen Hoover]

Warren und Bridgette fand ich schon in Maybe Someday toll als Nebencharaktere und nun gibt es ein kurzes Buch mit den beiden als Protagonisten? Na das kann ja nur super werden! – Dachte ich mir so…


Fakten über das Buch

Verlag: dtv
Seitenzahl: 144
ISBN: 978-3-423-71725-0
Preis:
7,95€ (Taschenbuch)


Kurzbeschreibung

Ein Mädchen als Mitbewohnerin in der WG? Nichts lieber als das, denkt Warren. Vor allem, wenn besagte Mitbewohnerin so überaus attraktiv und sexy ist wie Bridgette.
Doch Warren gegenüber verhält sich Bridgette kaltschnäuzig und abweisend. Offensichtlich hasst sie ihn aufs Blut … oder doch nicht? Was, wenn die Leidenschaft, mit der sie ihn verabscheut, eine ganz andere Leidenschaft verbirgt? Genau die plant Warren aus ihr herauszukitzeln. Ein gefährliches Spiel beginnt, bei dem Warren Gefahr läuft, sein Herz zu verlieren … (Quelle)


Meine Meinung

Wärend des Lesens von Maybe Someday dachte ich auch immer wieder an Warren und Bridgette und wie super es doch wäre, gäbe es doch ein Buch von den beiden. Nun hier ist es nun und ich finde es etwas schwer zu bewerten. Es ist anders als erwartet obwohl naja, hm, ich weiß selber nicht genau was ich erwartet habe, denn die beiden, die sind einfach komplett anders wie der Rest – und das meine ich positiv, denn es bringt frischen Wind rein, so dass dieses Buch keine typische Liebesgeschichte ist.

Warren ist etwas kindisch, spielt anderen Leuten gerne Streiche und lässt nicht viel von seinem Inneren nach draußen. Im Herzen ist er allerdings ein guter Kerl, was auch in diesem kurzen Büchlein sehr gut zum Ausdruck kam. Er gibt nicht auf wenn es um Bridgette geht, egal, wie sehr sie ihm das Leben schwer macht. Allerdings konnte ich seine Handlungen manchmal nicht verstehen, aber das kam auch nicht so oft vor.

Bridgette ist zickig, aggressiv und immer wegen irgendwas sauer, man weiß nur nie so richtig warum. Nun ja, Warren bringt da beim Lesen schon etwas Licht ins Dunkle und durch ihn erfahren wir, was denn eigentlich so in Bridgette vorgeht und warum sie so ist, wie sie eben ist.

Gegen die Charaktere habe ich auch gar nichts, ich mag sie – aber die Handlung:

Man braucht hier jetzt nicht etwas wirklich neues von der Handlung zu erwarten, denn das meiste kennt man ja schon aus Maybe Someday aber es ist nett, auch mal hinter die Kulissen zu blicken und zu sehen, warum jetzt wer so und so reagiert hat. Es ist halt aber auch „nur“ nett – nicht überragend. Aber dennoch enthält die Geschichte Gefühl und das zählt ja auch.

Hier muss ich jetzt aber erwähnen, dass es sehr viele Sexstellen gibt, die ich jetzt nicht in dieser Beschreibung erwartet habe – aber das war mir dann auch Schnurz, denn sowas überspringe ich sowieso immer, denn das interessiert mich nicht wirklich und ich spüre kein Verlangen in mir, zu lesen, was die beiden da so treiben.

Vom Schreibstil von Colleen Hoover brauche ich gar nicht anfangen, denn der ist einfach super und ich liebe ihn und er zwingt einen auch in gewisser Weise, weiter zu lesen.


Fazit

Maybe Not ist definitv kein Must-Read und man brauch hier auch keine tiefgreifende Liebesgeschichte erwarten. Es ist ein nettes Buch, welches man zur Ergänzung lesen kann. Dies empfiehlt sich aber auch nur wenn man Warren und Bridgette Fan ist und gerne alles liest, was sie so hinter verschlossenen Türen treiben – und das nicht nur ein Mal.
Im Großen und Ganzen war das Buch einfach nett, mehr nicht.

achwienett.jpg


Anmerkungen

Dies ist ein Rezensionsexemplar, welches ich Dtv Verlag erhalten habe. Als Gegenleistung lese ich das erhaltene Buch und veröffentliche eine Rezension darüber (Read-to-Review Basis). Diese Gratislesitung beeinflusst nie meine Meinung.


Weitere Rezensionen

Wie sich die Beziehung zwischen Bridgette und Warren entwickelt, hat mir dabei ausgesprochen gut gefallen. Es ist etwas Besonderes und anders als andere Liebesgeschichten, aber sehr gut nachvollziehbar. (Lillis Buchseite. Ein Auszug.)

Weil man sowieso schon alles kennt, gibt es auch keine Überraschungen mehr. Gut, es gibt Episoden, die man noch nicht kennt, weil sie für die Sydney-Ridge-Geschichte auch einfach total belanglos wären, aber ein paar neue Episoden machen noch kein gutes Buch. (Bookpalast. Ein Auszug.)

Mir fällt einfach kein anderes Wort ein, aber ich finde „anders“ beschreibt diese Geschichte perfekt. / Nichts an ihr – vorallem nicht der Verlauf der Beziehung von Warren und Bridgette, war „gewöhnlich“. (zeittraeumerin. Ein Auszug.)

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6 Kommentare zu „[Kurz-Rezension] Maybe Not [Colleen Hoover]

Gib deinen ab

  1. Ich musste schon bei deiner Einleitung lachen 😀 Deine Rezension war wirklich sehr unterhaltsam, anscheinend im Gegensatz zum Buch. Maybe Someday habe ich bis heute nie zu Ende gelesen. Ich mochte von Hoover auch bislang nur ein Buch und ich werde wohl auch nichts mehr von ihr lesen. ^^

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  2. Ich mochte dieses Buch, keine Frage, allerdings war mir das Verhältnis zwischen Handlung und Rumgemache auch etwas zu unausgewogen. Leider. Hätte das Buch statt 140..sagen wir mal 320 Seiten gehabt, wäre es so viel besser geworden!
    Deswegen ist es für mich leider das schlechteste Hoover Buch, allerdings mochte ich Maybe Someday zB auch etwas weniger gern, als die anderen.

    Finding Cinderella finde ich als Kurzgeschichte einfach viel besser, weil wirklich ein Geschichte drin steckt 😀

    Gefällt 1 Person

    1. Oh Ja! Ich hätte echt nichts dagegen gehabt, wenn das Buch länger gewesen wäre und wir naja, etwas weniger Sex-Action gehabt hätten 😂
      Dies ist leider erst mein zweites Buch von ihr, weshalb ich das nicht beurteilen kann 😶
      Was kannst du mir denn dann besonders ans Herz legen? 🙂

      Dann sollte ich mir die wohl Mal anschauen 😂

      Gefällt 1 Person

      1. Ich mochte irgendwie Hope Forever total gerne, und dazu dann eben auch noch Finding Cinderella, das ja ein Spin Off zu Hope Forever ist. Aber ich würde nicht zu viele Bücher auf einmal lesen, sonst verschwimmen sie zu einem, weil sie ja doch in ihrer Art recht ähnlich sind…

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